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Bitclub Network Erfahrung – der Schmäh mit der Vorsorge

Bitclub Network Erfahrung – der Schmäh mit der Vorsorge

 

In diesem Artikel gehts mir vor allem darum, andere Leute die keine Ahnung von Bitcoins haben, davor zu bewahren den selben Fehler wie ich zu begehen, deshalb hier mal meine Bitclub Network Erfahrung oder besser gesagt das traurige Ergebnis nach 1 Jahr.

Hier sei jetzt auch ausdrücklich drauf hingewiesen, dass ich die Firma Bitclub nicht schlecht reden möchte, denn es muss auch Miner geben. Auch wenn ich inzwischen solche mit „eigener Hardware“ bevorzuge anstatt eingemietete Networks *ironie-aus*.

 

Genau 1 Jahr ist es heute

 

dass ich mich blöderweise dazu überreden ließ bei Bitclub Network Mining-Pools zu kaufen, und noch heute stößt es mich sauer auf wenn ich sehe wie Networker, die auf besonders seriös tun auch weiterhin Bitclub Network als Altersvorsorge, langfristige Investition oder ähnliches bewerben.

Die schnuppern in die Szene rein, sind dann plötzlich Krypto-Experten, und haben keine Skrupel auch weiterhin das Geld der Partner/Kunden zu vernichten damit bei ihnen die Provisionskasse klingelt.

Klar konnten auch die – vor einem Jahr genauso unwissend wie ich – nicht vorhersehen wie sich der Kurs des Bitcoin entwickeln wird, das möchte ich für die Kollegen entlastend hier schon mal anmerken. Inzwischen ist aber genug Zeit vergangen um sich mal anständig zu informieren, schließlich hab ich das ja auch geschafft.

Und wenn ich dann aber heute immer noch die selben bescheuerten Werbemails bekomm, dann krieg ich echt die Krise!

 

 

Gestartet am 11.6.2016

 

Mit dem Founder Pool im Wert von 3500 Dollar + den Mitgliedsgebühren von nochmal 99 Dollar, kostete mich mein Einstieg in die Welt des Bitcoin Minings also eine Gesamtbetrag von 3599 Dollar.

Das entsprach zu dem Zeitpunkt einen Gegenwert von 6,16890267 Bitcoins

 

Heute, auf den Tage genau ein Jahr später sieht mein Miningpool genau so aus:

 

Meine Hardware ist durch das „Zwangsreinvest“ welches ich auf anraten meiner Upline leider 5 Monate auf 100% stehen hatte von 1 auf 1,3427 / 1,2867 / 1,258 angewachsen.

Die Total Earnings, also der komplette Zugewinn beträgt 0,29810 / 0,58614 / 1,18385 Bitcoin

In Summe also 2.06809 Bitcoin

die ich aber in Wahrheit nicht rausbekomme, da ja immer wieder Reinvestiert werden MUSS!

 

Der Auszahlbare Betrag bisher belief sich daher auf NUR 0,8165 Bitcoin 

Das entspricht einem Retourn of Invest von 13,235 %

und aufgrund der Kurssteigerung einer Summe von aktuell

 

2.367,- Dollar 

 

ABER! und jetzt kommt die Krux:

Hätte ich die 3500 Dollar damals einfach nur als Bitcoin gekauft und liegengelassen, dann hätte ich heute, innerhalb eines Jahres Bitcoins im Wert von

17.890,- Dollar !!!

 

Tendenz weiter steigend und dieses Geld wäre jederzeit verfügbar. Ich habe aber stattdessen Mininghardware um 15.523 Dollar gekauft!

Schlecht beraten nennt man das!

 

Heute bin ich aus Erfahrung klüger. Bitclub Network ist eben nur durch die Provisionen so attraktiv. Die Kasse klingelt, aber eben nur bei den Sponsoren, und das ist dann auch das Geld was schlußendlich weniger an die Pool-Mieter ausgeschüttet wird.


 

Der Bitcoin wird kurstechnisch nie wieder dort hin zurück gehen wo er herkam, und weiter steigen. Hier werden inzwischen Zahlen von 30.000 bis sogar 1 Million genannt. Lässt also die Hoffnung offen, dass hier auch in Zukunft weiterhin Kleinbeträge reinkommen, und somit ist dies hier wenigstens kein Verlustgeschäft. Auch sind Miningerträge lt. derzeitiger Situation steuerfrei, das wären die gekauften Bitcoins allerdings heute nach einem Jahr bei Veräußerung ebenfalls. Auf den ursprünglichen Wert komm ich allerdings nie wieder, das is fix.

 

Mein Tipp:

Bitcoins kaufen und einfach liegen lassen! Der Preis steigt sowieso!

Wer minen möchte, sollte derzeit seinen Fokus auf die diversen Altcoins legen. An dem Thema bin ich auch gerade drann, um mich hier noch wirklich schlau zu machen damit mir so ein Reinfall nicht mehr passiert.

Oder gleich dort investieren wo ein sattes Plus rausschaut wie zb. im Krypto-Tradingbereich da hier derzeit ganz andere Kursgewinne möglich sind wie man hier sehr schön sieht:

 



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Kommentare


Matthias 15. Juni 2017 um 23:48

Hallo Brigitte,

erstmal vielen Dank für diesen super Beitrag. Ich finde das es viel zu wenige kritische Stimmen im Netz zum Bitclub gibt. Nach meiner bescheidenen Analyse als Ökonom, Ex-Banker und mit mittlerweile 10 Jahren MLM-Erfahrung gibt es hier zudem mehrere Indizien welche auf Betrug hindeuten. Um nur einen Punkt an dieser Stelle dazu zu nennen: Kein Impressum. Dieses ist in Deutschland auch für ausländische Unternehmen welche hierzulande agieren möchten pflicht.

Was ich bisher zudem noch nicht wusste und erst durch Dich hier im Blog erfahren durfte, ist die Tatsache das mal dort reinvestieren muss. Dies lässt nach meinen Erfahrungen nur einen plausiblen Schluss zu: Die Gelder sollen so lange im System gehalten werden wie es geht und dies deutet als weiteren Indiz klar auf einen Ponzi hin.

Nur diese 2 Punkte: Zwangsreinvestition und kein Impressum findet man weder bei einem seriösen Unternehmen vor, noch bei einem Club wie den ADAC, denn auch diese müssen sich natürlich, wenn sie kommerziell agieren, an die gesetzlichen Bestimmungen halten.

Nur ein bisschen konstruktive Kritik sei an dieser Stelle erlaubt: Auch der Bitcoin muss nicht immer weiter steigen, sondern kann auch wieder im Preis sinken und sogar im Worst-Case wertlos werden. Ebenso wie der Euro wertlos werden könnte, bspw. im Falle einer Hyperinflation, Währungsreform etc.. Beim Bitclub wären mögliche Gründe: Sinkendes Vertrauen der Kunden und somit weniger Gelder im System, wodurch der Kurs sinkt, ein Sonnenwind und somit Stromausfall wichtiger Server wo die Daten gelagert werden, ein Verbot staatlicher Seite etc..

Echte Sachwerte hingegen, wie bspw. eine Immobilie oder Gold können nie wertlos werden, da sie einen natürlichen inneren Wert haben. Ich würde Dir also nicht empfehlen, auch wenn es derzeit noch so verlockend sein mag, zu viel Geld in den Bitcoin zu investieren.

Last but not least: Nach all meinen langjährigen Erfahrungen ist es nahezu immer so, das wenn alle Spatzen schon vom Dache pfeifen wie toll etwas steigt – bspw. damals Telekom-Aktie – höchste Vorsicht geboten ist. Doch ich wünsche natürlich, dass ich mich irre und sehe den Bitcoin allgemein als äußerst positiv an!

Liebe Grüße aus Schwerin

Matthias

Antworten

Bridget 17. Juni 2017 um 9:43

Hallo lieber Matthias,

Also mein Artikel soll hier ganz und gar nicht ausdrücken dass BCN ein „Ponzi“ oder ein Betrug ist, das kann ich von außen überhaupt nicht beurteilen, dazu müsste ich in die Bücher Einsicht haben. Vielmehr geht es mir darum dass die „Verkäufer“ nicht die ganze Wahrheit sagen sondern auf der „Altersvorsorge-Schiene“ dahinreiten. Und wie es eben bei der Altersvorsorge so üblich ist verdienen hier vor allem diejenigen die das System zum laufen bringen und verwalten und nicht die Kunden. Welche Ironie!

Bei euch in Deutschland ist „das Ponzi“ ein sehr geflügeltes Wort, bei uns in Österreich hat mir mein damaliger Chef vor 20 Jahren schon erklärt: Geld hat kein Mascherl!
Oder anders ausgedrückt: jede Firma muss unten Geld reinschaufeln damit sie oben Geld rausnehmen kann. Dazwischen ist ein Produkt, und verkaufen kann man alles wofür man einen Käufer findet, so eben auch die Idee von einer Absicherung im Alter oder ähnliches. Medizinische Versorgung die dann auf einem Rollbett am Gang des Krankenhauses stattfindet ist auch so ein Thema *hüstel*
Detto die Sache mit dem Impressum. Nicht alles was kein Impressum hat ist gleich ein Betrug, denn außerhalb der EU gibt es in vielen Ländern keine Impressumspflicht, in den USA gibt es diese nicht, wäre sogar verfassungswidrig. http://www.linksandlaw.info/Impressumspflicht-11.html Dass eine ausländische Firma, die ihre Dienstleistung in der EU anbietet die Impressungspflichen der Länder erfüllen muss ist mir nicht bekannt, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Wie ich in meinem Artikel schon geschrieben habe, sind Miner wichtig, denn ohne sie gebe es erst gar keinen Bitcoin. Wie diese ihre Geschäftsgebahrungen regeln, ob mit oder ohne Reinvest bleibt diesen überlassen, denn auch der Reinvest macht durchaus Sinn, da sich die Geräte ja abnützen und erneuert werden müssen. Im Mining bedeutet somit Lifetime immer: so lange die Hardware rentabel verwendet werden kann. Lifetime bezieht sich also auf die Nutzungsdauer der Hardware und nicht auf unsere eigene Lebenszeit. Auch das ist für mich kein Idiz für einen Betrug.
Dass der Bitcoin vom Preis fallen wird, ist ebenfalls ein sehr unwahrscheinliches Szenario. Schließlich ist der Bitcoin die Antwort auf die derzeitige Geldwirtschaft und man braucht keinen Doktortitel um festzustellen dass die hier derzeit Verantwortlichen das nicht schaffen, was jeder „Otto-Normal-Verbraucher“ Monat für Monat schaffen MUSS, nämlich mit dem Geld auskommen dass er zur Verfügung hat. Kein Wunder daher, dass immer mehr Menschen den Bitcoin verwenden und sich von Euro/Dollar-Bankenkonstukt abwenden.
Und was den Sonnenwind angeht, dann ist es völlig egal welche Währung du verwendest, denn ohne Strom wirst du auch bei der Bank vor geschlossener Türe stehen, dein Onlinekonto wird ein schwarzer Bildschirm sein, und das Bankomatdisplay finster. Man denke nur mal an einen Supermarkt ohne Strom. Da geht dann genau gar nix mehr. Kein Wasser, keine Heizung, kein gar nix. Dann gehen wir Holz sammeln und leben von Rohkost.
Verbieten kann man den Bitcoin ebenfalls nicht, da es nicht möglich ist Millionen von Rechnern abzuschalten, und da sich das inzwischen rumgesprochen hat, werden sie es auch gar nicht erst versuchen. Statt dessen investieren die großen Bankhäuser wie Goldman Sachs etc. selbst in Kryptowährungen um hier einen Weg zu finden, die Kontrolle wieder zu erlangen.
Die Sache mit den Sachwerten… Immobilien oder Gold ist ebenfalls kein sicherer Hafen. Es ist noch nicht so lange her (2.Weltkrieg) wo Enteignungen an der Tagesordnung waren. Meine Eltern haben diese Zeit noch miterlebt. Gold wird dann eingezogen und vergräbst du es im Garten, dann bist du ein Krimineller. Auch nicht erstrebenswert.
Apropos Altersvorsorge! In der Zwischenzeit gibt es auch schon offizielle Pensionskasse die auf Bitcoin und Etherium basiert. Ich für meinen Teil würde so etwas allerdings nicht Betracht ziehen, denn hier bist du im Endeffekt wieder fremdgesteuert, und wenn ich mir so mal ansehe was die Herrn Experten in den letzen Jahren über Bitcoin für einen Schrott im www abgelassen haben, von kriminell über gefährlich etc., möchte ich denen nicht meine Vorsorge anvertrauen, denn auch dann verschwindet das Geld wahrscheinlich wieder in einem aufgeblasenen Verwaltungsapparat wie schon derzeit üblich.
http://m.oe24.at/anzeige/Erste-Pensionsvorsorge-in-Bitcoins/284527213
Mein Kredo: Die Dinge beim Namen nennen – mehr Ehrlichkeit miteinander – und mehr selber denken und die Verantwortung übernehmen!

Antworten

Matthias 18. Juni 2017 um 19:02

Hallo Birgit,

lieben Dank für Deinen hervorragenden Kommentar.

Bin in vielen Punkten ganz Deiner Meinung. Bzgl. unserer Einschätzung zum Bitcoin werden wir in jedem Fall noch früh genug die Wahrheit erfahren, denn wie Du schon richtig sagtest können wir nicht in die Bücher schauen. Ich für meinen Teil bin allerdings zu 99% sicher die Antwort zu kennen, doch im Zweifel gilt natürlich zurecht immer für den Angeklagten (und hier wurde ja nicht mal, jemand angeklagt) die Unschuldsvermutung. Habe Übrigens sogar schon in Österreich die verantwortliche Behörde zwecks Cyberkriminalität angeschrieben, dort wurde mir mitgeteilt das es nicht in ihren Aufgabenbereich fällt, da die Domain keine österreichische ist. In Deutschland hingegen muss man gleich Strafanzeige erstellen und das war mir dann doch zu aufwendig, schließlich habe ich auch noch andere Dinge zu tun. Also, belasse ich es dabei und jeder soll für sich selbst wissen was er macht, sind ja schließlich alle Erwachsen. Und ich hoffe natürlich wie immer, dass ich mich mit meiner Einschätzung irre. (o:

Liebe Grüße & einen schönen Abend nach Österreich

Matthias

Antworten

Bär Alexander 12. Juni 2017 um 8:59

Hallo Bridget,

auch ich habe in Bitclub investiert, wie auch in 2 andere Miningpools. Die Ergebnisse des Bitclub sind die schlechtesten. Außerdem ist es der einzige der 3 Pools, der die Laufzeit seines Investments begrenzt hat (1000 Tage).

Mining hat sich dann gelohnt, wenn am Ende (und nicht nach einem Jahr) des Minings Du mehr Cryptos bekommen hast, als wenn Du sie Dir gekauft hättest. Bei den anderen Pools mit Lifetimemining (also so lange es sich rentiert, irgendetwas zu minen) und deren sehr guten Ergebnissen bin ich sehr zuversichtlich ich, dass ich in 1, 2, 3 oder vielleicht 5 Jahren mehr der Coins habe, als bei einem Kauf. Außerdem ist Bitcoin der am schwierigsten zu mindende Coin überhaut. z.B. habe ich bei Ethereum und Z-Cash oder Dash wesentlich bessere Erträge (ROI bereits nach 3-5 Monate (allerdings nicht bei Bitclub, da die Ergebnisse nicht im Verhältnis zum Preis stehen).

Also diese Verallgemeinerung, dass Kauf immer besser ist als Mining, stimmt aus meine Erfahrung so nicht, im Zusammenhang mit dem Bitclub gebe ich Dir aber Recht.

Ich wünsche Dir noch einen tollen Erfolg und gute Erträge mit Deinen Coins.

Nette Grüße

Alex

Antworten

Bridget 12. Juni 2017 um 12:34

Hallo Alex,

nein, nein, das war keine Verallgemeinerung! Das war nur auf den BCN bezogen. Falls das falsch rüberkommt muss ich den Text überarbeiten. Ich hab selber noch einen zweiten Miningpool der ebenfalls Lifetime läuft und mehr abwirft wie BCN. Also ist stimme dir diesbezüglich zu 100% zu.

Liebe Grüße, Brigitte

Antworten

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